Im Interview: Unsere PDL im ambulanten Dienst Erna

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Im Interview: Unsere PDL im ambulanten Dienst Erna
Pflegefachkraft und PDL ambulant
2024
„Lebe dein eigenes Leben, nicht das der anderen.“

Unsere Fragen an Erna

Wie bist du zu deinem Job bei SOPHIA gekommen?

Ich war vorher 15 Jahre lang Pflegedienstleitung in einer Einrichtung. Über meine ehemalige Kollegin Julia, die zu diesem Zeitpunkt bei SOPHIA arbeitete, bin ich auf den Arbeitgeber aufmerksam geworden. Ich habe dann ein bisschen recherchiert und vor allem das kleine Team und den fehlenden Kostendruck bei SOPHIA sehr ansprechend gefunden. Als eine Stelle als stellvertretende Pflegedienstleitung frei wurde, hat mich Julia ermutigt, mich zu bewerben. So bin ich 2024 ins Team gekommen.

2006 habe ich meine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung abgeschlossen und lange in dieser Position gearbeitet. Währenddessen habe ich mich im Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen und in der Schmerzassistenzpflege weitergebildet und 2024 den geprüften Pflegeberater abgeschlossen.

Mir macht die Leitungsfunktion total viel Spaß – auch wenn es natürlich manchmal stressig werden kann. Zu meinen Aufgaben gehören die komplette Ablauforganisation, Dienstplangestaltung und Tourenplanung, die Erstaufnahme von Patientinnen und Patienten sowie die Planung von Beratungsbesuchen. Außerdem beantworte ich Fragen und Anrufe aus dem Büro und überprüfe die Rückholgespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Ich bin das Bindeglied zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich versuche immer, für sie da zu sein, zuzuhören und zu helfen, egal ob es um positive oder negative Situationen geht. Ich bin die Ansprechpartnerin im Team.

Im Winter gehe ich abends am liebsten Skitouren auf die Speckalm! 🙂 Oft fahre ich auch morgens von Miesbach mit dem Rennrad zur Arbeit – natürlich nur bei gutem Wetter. Generell bin ich viel unterwegs: Mountainbiken, wandern, joggen – ich bin viel in der Natur.

Mein Arbeitstag ist abwechslungsreich und voll mit vielen Aufgaben und Menschen, die im Laufe des Tages auf mich zukommen. Manchmal frage ich mich dann schon: „Was habe ich eigentlich den ganzen Tag gemacht?“ Ich bin die Person am Schreibtisch, die Abläufe überprüft und steuert. Das ist oft positiv, kann aber auch ganz schön stressig sein.

Besonders gut gefällt mir im Vergleich zu meinem vorherigen Job, dass wir diesen Kostendruck nicht haben, das Team klein ist und die Arbeitsatmosphäre – auch von der Geschäftsführung – sehr menschlich gestaltet wird. Die Geschäftsführung achtet darauf, dass es uns allen gut geht. Es ist sehr familiär, und das macht meinen Arbeitsalltag leichter.

Die Stimmung bei uns ist positiv. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich gehört, verstanden und ernst genommen – und das ist mir als Pflegedienstleitung besonders wichtig.

Ruhiger und gelassener zu sein. Ich versuche, mir nicht zu viel Stress zu machen – daran arbeite ich gerade.

Mich motiviert, dass die Patientinnen und Patienten bis ans Lebensende zu Hause leben können und wir sie dabei unterstützen. Ich finde es toll, dass wir das schaffen!

Auf unser kleines, familiäres Team. Und natürlich auf Benefits wie Gesundheitsleistungen. Besonders toll und in der Branche nicht selbstverständlich ist, dass jeder sein Auto nach der Tour mit nach Hause nehmen und privat nutzen kann. Wir haben keine Tourenautos, die abgeholt und zurückgebracht werden müssen.

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