Peter

Tagesbetreuung
Sieben Jahren
„Geduld, Respekt und Humor ist alles, was wir brauchen.“
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Wie bist du zu deinem Job bei SOPHIA gekommen?

Da muss ich etwas ausholen: Ich habe meinen Schwiegervater viele Jahre selbst betreut. Als er verstarb, erinnerte ich mich an eine Bekannte, die bei SOPHIA arbeitete und bat sie: “Erzähl mir doch mal was von SOPHIA, vielleicht habe ich die Gelegenheit, mich da mal vorzustellen.” Und so ist der Stein ins Rollen gekommen. Da ich, während der Pflege meines Schwiegervaters, bereits die Altenpflegerhelferausbildung absolviert habe, war ich optimal vorbereitet auf den Einstieg in der Tagesbetreuung in Otterfing. Aber auch im ambulanten Pflegedienst, wo ich ab und zu mal einspringe, kann ich mit dieser Qualifikation einige Aufgaben übernehmen.

Welche Aufgaben stehen in deinem Arbeitsalltag an?

In der Tagesbetreuung steht die Betreuung unserer Gäste im Vordergrund. Wir betreiben also Gedächtnistraining, lesen vor, spielen Spiele oder unterhalten uns über Alltägliches. Wenn ich mal im ambulanten Dienst unterwegs bin, pflege ich die Patienten, das heißt ich übernehme beispielsweise das Rasieren, Duschen, Frisieren, Fingernägel schneiden oder ich bereite auch mal eine Mahlzeit vor.

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit bei SOPHIA?

Ich arbeite sehr gerne mit alten Menschen zusammen, weil ich immer wieder feststelle, dass sie meinen manchmal etwas besonderen Humor verstehen und herzhaft lachen – alle durch die Bank. Das finde ich faszinierend und total bereichernd.

Wie ist die Stimmung bei euch in der Tagesbetreuung? Gibt es viele lustige Momente?

Absolut, wir gehen des Öfteren mit einem vor lauter Lachen schmerzenden Bauch nach Hause. (lacht) Generell ist die Stimmung bei uns sehr familiär und vertraut, schließlich verbringe wir alle regelmäßig viel Zeit miteinander. Da wächst man zusammen!

Was motiviert dich im tiefsten Inneren?

Das wirklich Schöne ist, dass die Gäste mir und meinen Kollegen viel Respekt entgegenbringen und sich freuen, wenn sie uns sehen. Unter allen strahlt das eine gewisse Wärme aus, eine Leichtigkeit und auch Vertrauen.

Wie läuft so ein Tag in der Tagesbetreuung für gewöhnlich ab?

Als erstes bereiten wir alles für den anstehenden Tag vor: Wir machen uns Gedanken, wer mit wem am Tisch sitzt und welche gemeinschaftlichen Aktivitäten angebracht sind. Das hängt immer davon ab, welche Gäste in die Tagesbetreuung kommen – das ist bei uns nämlich jeden Tag anders. Danach bereiten wir das Frühstück vor. Wenn dann alle eingetrudelt sind, frühstücken wir gemeinsam, bilden einen Sitzkreis und machen daraufhin alle gemeinsam Gedächtnistraining. Als betreuende Personen stellen wir also Rechenaufgaben oder bitten die Gäste, Worte zu buchstabieren. Als nächstes steht Gymnastik auf dem Plan, danach spielen wir Spiele, unterhalten uns oder die Gäste machen frei das, worauf sie Lust haben. Einige von ihnen machen zu der Zeit auch gerne einen Mittagsschlaf. Nach dem Mittagsschlaf, gegen halb drei, sind dann alle wieder fit und dann gibt es Kaffee und Kuchen. Nach einer Gesprächsrunde oder einer Vorleseeinheit, gegen viertel vor vier, werden die Gäste von unserem Fahrer abgeholt und wieder nach Hause gebracht.

Hast du schon beobachten können, wie unter den Gästen Freundschaften entstanden sind?

Absolut: Zwei alte Herren brauchen wir beispielsweise gar nicht zu bespaßen. Die beiden spielen nämlich sehr gerne miteinander Schach und sind dann für sich. Sie haben sich gesucht und gefunden und so viel Spaß gemeinsam.

Hast du einen Ausgleich zum Arbeitsalltag, der dich entspannen lässt?

Ganz klar: unsere Tiere. Mit denen gehe ich, wenn ich nach Hause komme, erstmal eine dreiviertel Stunde spazieren. Abends bin ich immer ein bis zwei Stunden einfach für mich. Meine Frau schaut in der Zeit gerne Informationssendungen, ich bin aber überhaupt kein Fernsehgucker. Stattdessen sitze ich also draußen und genieße die Ruhe.

Was wäre dir an einem neuen Kollegen in der Tagesbetreuung besonders wichtig?

Das Wichtigste ist ein liebevoller Umgang mit unseren Gästen. Außerdem finde ich es schön, wenn man die Großzügigkeit von SOPHIA mit Respekt und verantwortungsvoller Arbeit anerkennt. Alles andere bekommen wir dann gemeinsam gestemmt.

Und worauf kann sich ein neuer SOPHIA-Mitarbeiter freuen?

Tolle Kollegen, die echten Rückhalt bieten, eine sinnvolle Arbeit, die von den Gästen und deren Angehörigen wirklich geschätzt wird, und einen Arbeitgeber, der allen Mitarbeitern dazu verhilft, zur besten Version ihrer selbst zu werden.

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