Marysia

Ambulanter Pflegedienst
Vier Jahren
„Herausforderungen machen das Leben erst interessant.“
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Wie bist du zu deinem Job bei SOPHIA gekommen?

Ich bin 2016 von Polen nach Deutschland gezogen und habe nach einem neuen Job gesucht. Meine Cousine, die SOPHIA und die Geschäftsführung bereits kannte, hat mich damals auf die Firma aufmerksam gemacht. Als ich Nadine, die Chefin, dann zum ersten Mal getroffen habe, war mir gleich klar: In diesem Team werde ich mich wohlfühlen! Zunächst bin ich in den hauswirtschaftlichen Bereich eingestiegen, bevor ich nach und nach auch pflegerische Aufgaben übernommen habe. Kurz darauf habe ich eine dreiwöchige Fortbildung zur Krankenschwesterhelferin gemacht, ab September dann eine einjährige Pflegeausbildung. Zunächst war das ganze Gebiet also Neuland für mich, heute fahre ich alleine und selbstständig meine Touren in der ambulanten Pflege.

Wie hast du dann anfangs in die Thematik reingefunden?

Da ich Luca, der Teil der Geschäftsführung ist, schon vor meiner Zeit bei SOPHIA kannte, war er meine erste Anlaufstelle bei Fragen – ich habe ihn wirklich jeden Tag mehrmals angerufen und mit Fragen durchlöchert. (lacht)

Was motiviert dich in deinem Job?

Besonders wichtig ist mir, dass ich Menschen helfen kann. Es gibt Familien, da bringt mir jedes Familienmitglied enorm viel Dankbarkeit entgegen – einfach dafür, dass ich da bin! Es ist schon fast so, als wäre ich Teil der Familie, denn wir reden dann nicht nur über die pflegebedürftige Person und darüber, was ansteht, sondern auch über ganz persönliche Themen.

Schön ist aber natürlich auch immer das Zusammentreffen mit meinen Kollegen, die ich außerhalb von meinen Arbeitszeiten viel zu selten sehe. Gerade vor oder nach einer Tour sitzen wir oft zusammen und trinken einen Kaffee. Einen richtigen Motivationsschub bekomme ich immer dann, wenn ich mal wieder den großen Zusammenhalt innerhalb des Teams spüre: Wir unterstützen uns, wenn jemand etwas nicht weiß, springen für Kollegen ein, wenn die mal kurzfristig frei brauchen und geben uns konstruktives Feedback. Das hilft mir dabei, mich weiterzuentwickeln. Auch die Geschäftsführung sorgt mit Fitnessangeboten und Weiterbildungsmöglichkeiten dafür, dass jeder einzelne von uns sowohl menschlich als auch fachlich weiterkommen kann.

Welche Rolle spielst du im Team?

Ich glaube, das würde jeder unterschreiben: Ich bin quasi die Frau für alles. (lacht) Jeder meldet sich bei mir, wenn er Hilfe braucht, etwas nicht weiß oder kann. Selbst, wenn mal ein Auto kaputt geht – und davon habe ich jetzt wirklich keine Ahnung – ist es wahrscheinlich, dass ich angerufen werde. (lacht)

Wie geht ihr im Team damit um, wenn sich ein Mitarbeiter etwas mehr Verantwortung wünscht oder sie vielleicht auch abgeben möchte?

Bei uns gibt es immer Aufgaben, die man noch übernehmen kann, wenn man Lust auf mehr Verantwortung hat. Vor allem im administrativen Bereich aber auch bei Besorgungen ist jede Hilfe gerne gesehen! Deshalb fühle ich mich aktuell im genau richtigen Maße gefordert. Sollte sich das ändern, kann ich das jederzeit einfach mit der Geschäftsführung besprechen – da finden wir dann eine Lösung.

Was empfindest du am Ende deines Arbeitstages?

Auf jeden Fall bin ich müde! (lacht) Aber ich sage auch immer: Je mehr los war, desto zufriedener bin ich – schließlich habe ich dann besonders viel geschafft und konnte einigen hilfsbedürftigen Menschen und ihren Angehörigen unter die Arme greifen.

Was ist dein Ausgleich zum Arbeitsalltag?

Ich gehe regelmäßig mit einigen meiner Kollegen ins Fitnessstudio. Seit wir von SOPHIA die Möglichkeit haben, das Fitnessstudio zu nutzen, machen wir das total gerne in der Gruppe. Außerdem ist Gärtnern ein großes Hobby von mir – dabei kann ich einfach extrem gut abschalten und mich kreativ ausleben. Meine kleine Terrasse bekommt deshalb regelmäßig ein Makeover.

Was ist die wichtigste Lektion, die du in deiner bisherigen Zeit bei SOPHIA gelernt hast?

Dass man offen miteinander umgehen muss, wenn man Herausforderungen begegnet, um gemeinsam eine Lösung finden zu können. Am Anfang war ich sehr schüchtern, inzwischen habe mich selbst zu einem offenen Menschen entwickelt.

Hast du konkrete Pläne für deine berufliche Zukunft?

Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, Gesundheitsmanagement zu studieren – dann könnte ich mich weiterentwickeln und trotzdem Teil meines geliebten SOPHIA-Teams bleiben. (lacht) So könnte ich eines Tages in die Fußstapfen unserer aktuellen Pflegedienstleitung treten. Ich würde also lernen, die Touren zu planen und zu optimieren, Arbeitspläne zu schreiben und vieles mehr. Dabei helfe ich unserer aktuellen Pflegedienstleitung schon ganz fleißig. Auch der Bereich Marketing war schon ein Thema, das mich fasziniert hat. Nadine zeigt mir immer wieder Möglichkeiten auf, wie ich mich innerhalb von SOPHIA weiterentwickeln kann und unterstützt mich dabei. Ich bin schon gespannt, wo mich meine Reise hinführt.

Welchen Rat würdest du zukünftigen Kollegen geben?

Wichtig ist vor allem, dass ihr loyal und pünktlich seid und offen kommuniziert. Fachlich kann man alles lernen – das sieht man ja an mir, für mich war das Thema Pflege anfangs komplettes Neuland. (lacht) Damit das klappt, solltet ihr von Anfang an fragen, fragen, fragen. So können wir schnell zu einem eingespielten Team werden.

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